Übernachtung

Kohte / Zelt

Von den meisten bündischen Organisationen werden Kohten als Zelte bevorzugt - und das zu Recht. Sie sind robust, relativ einfach aufzubauen und kleinere Schäden sind leicht selbstständig reparierbar. Ein Großteil der Materialien, die ihr für den Aufbau einer Kohte benötigt, findet ihr in der Natur. Dadurch entsteht so richtig das Gefühl, auch in der Kohte der Natur nahe zu sein.

Die Kohte ist für kleinere Gruppen von 5-8 Personen sicherlich fast überall einsetzbar.

Wenn ihr eure Fahrt durch waldlose Gebiete (z.B. Schottland, Lappland) macht müsst ihr eure Kohtenstange und euer Kohtenkreuz mitnehmen. Für die Kohtenstange empfielt sich dann eine Steckstange.

Seid ihr mit weniger als vier Personen unterwegs, ist es oft besser, eine kleine Konstruktion (z.B. Lok) aus Schwarzzeltplanen zu bauen.

In wenigen Fällen ist es sinnvoller, ein Plastikzelt zu verwenden. Auf einer "normalen" Fahrt durch Mitteleuropa sollte dies jedoch nirgends der Fall sein. Wo dies der Fall ist, wird direkt darauf hingewiesen.

Schutzhütten

Schutzhütten bieten eine gute Übernachtungsmöglichkeit für kleine Gruppen. Bei größeren Gruppen wird es meistens schnell eng.

Es ist gut, immer eine Kohte dabei zu haben, auch wenn ihr eure Fahrt so geplant habt, dass ihr in Schutzhütten übernachten könnt. Vorher kann man nie wissen, ob eine Schutzhütte belegt ist. Manche, die in in Karten eingezeichnet sind, existieren auch nicht (mehr). Manchmal sind auch Hütten als Schutzhütte eingezeichnet, obwohl sie verschlossen sind.

Es kann helfen, den Namen der Punktes, an dem die Schutzhütte eigezeichnet ist einfach mal in die Google-Bildersuche einzugeben.

Unter freiem Himmel

Bei stabiler Wetterlage ist es schön, unter Freiem Himmel zu schlafen. Vor dem Einschlafen könnt ihr den Sternenhimmel genießen.